Verkehrssicherheit... (Signale 1972-3)

Von Ostrava nach Bulgarien im Wartburg - Leserfoto

...wird groß geschrieben im AWE

Das trifft nicht allein auf das produzierte Erzeugnis zu, sondern gesellschaftliche Ver­kehrserziehung ist das Anliegen des AWE­Verkehrssicherheitsaktivs, das vor 16 Jahren als erstes VSA der DDR gebildet wurde. Initiator war der damalige Fuhrparkleiter.

Galt die VSA-Arbeit der hierbei mitwirkenden Kollegen zunächst Sicherheitsmaßnahmen bei innerbetrieblichen Transporten auf den Werkstraßen, so wuchsen die Aufgaben bald weit darüber hinaus und reichen inzwischen, nun in der Breite getragen von 21 Abteilungssicherheitsaktiven, die in ihren Produktionsbereichen verkehrserzieherisch in Aktion treten, von der Schulung und Qualifizierung der Kollegen über die technische Kontrolle der Fahrzeuge bis zur Verkehrsüberwachung, Verkehrskontrolle und umfassenden Verkehrserziehung, die bereits bei den Kindern einsetzt. In den Jahren 1969, 1970 und 1971 ging das AWE-Verkehrssicherheitsaktiv im VSA-Wettbewerb als Republiksieger hervor. Die Goldmedaillen sind Aus­zeichnungen für hervorragend geleistete gesellschaftliche Arbeit des Verkehrssicherheitsaktivs AWE, das entscheidend mit dafür sorgte, daß die Wegeverkehrsunfälle deutlich zurückgingen und allgemein die Sicherheit im Straßenverkehr verstärkt werden konnte.

 

Von hoher Dauerhaftigkeit des Wagens berichtet das DEFA-Studio für Kurzfilme aus Babelsberg an das Werk: „...benutzen wir seit dem 30. 7. 1968 einen Wartburg-Tourist. Dieser Wagen hat bis zur Stunde 170 000 km ohne Generalüberholung zurückgelegt. Einen erheblichen Teil dieser Fahrleistung war der Wagen mit vier Personen, dem für Filmaufnahmen erforderlichen Gerät und persönlichem Gepäck der Insassen belastet.

 

Umso erstaunlicher ist sein noch immer frischer und zuverlässiger Zustand. Der Benzinverbrauch ist normal. Das Fahrzeug erreicht auch jetzt noch Spitzengeschwindigkeiten zwischen 115 und 120 km/h ..."

Aus der VR Polen schrieb Herr Grzegorz Hryncewicz, Bytom, ul. Kossaka 6: „ ... bei dieser Gelegenheit möchte ich erwähnen, daß ich mit dem Wartburg 353 sehr zufrieden bin und daß der Wartburg ein sehr gelungener Wagen ist. Auch im Namen meiner Kollegen, die Wartburg 353 besitzen, möchte ich der gesamten Belegschaft des VEB Automobilwerk Eisenach weitere Erfolge bei der Produktion der in Polen so beliebten Wagen wünschen ..."

 

Herr Antonin Ryslink in der Ukrajinska 1485, Ostrava-Poruba, CSSR, schildert sehr sachkundig und ausführlich seine Erfahrungen und bemerkt dazu: „... Es erübrigt sich zu sagen, daß Eigentümer des Wartburg 353 mit ihm sehr zufrieden sind, daß er nicht nur in der CSSR sehr begehrt ist, denn seine konstruktive und technologische Vollkommenheit sind die besten Beweise und reihen diesen Wagen ein zu den Spitzenerzeugnissen europäischer Wagen dieser Hubraumklasse ..." Seinem Brief legte Herr Ryslink ein ausdrucksstarkes Foto bei, das unseren Lesern nicht vorenthalten sei. Es entstand bei Rückkehr von einer Bulgarienreise mit drei Personen über 3500 km, wobei der Wagen, so die Angaben von Herrn Ryslink, einen Kraftstoffverbrauch von durchschnittlich 8,2 1/100 km hatte.